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Autos meines Onkels - Teil 1
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So ungefähr im Jahr 1972 kaufte mein Onkel diesen F8, der noch das Herstellerzeichen DKW trug. Das Auto, Bj. 1938, ausgestattet mit 3-Gang-Getriebe (85 km/ h), zwei wassergekühlten Zylinder (700 cm³) und Dynastart (Lichtmaschine und Anlasser in Einem), war in einem jämmerlichen Zustand. Ernsthaft, er kaufte das Auto ohne hinzugucken und der Schock über den Zustand des F8 war so herb, daß er eine Woche lang einen Bogen darum machte. Das Holz war überall verfault und verquollen, das Leder gerissen, die Bleche durchgerostet, die Lenksäule war völlig unbefestigt und "steckte" nur um Lenkgetriebe und vieles andere Schlimme mehr. Schließlich hat mein Onkel den F8 innen und außen derart herausgeputzt, daß ihm das Auto förmlich bei rot an der Ampel unter dem Hintern weggekauft wurde. Das war 1975. |
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1975, als sich mein Opa einen neuen Trabant kaufte, "erbte" mein Onkel von ihm diesen Trabant P50 (18 PS, Bj. 1959) aus "erster Hand" und fuhr ihn bis 1977. |
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Auch dieser Trabi mußte auf Vordermann gebracht werden. Da der Lackier nicht kapieren wollte, wie der Lack aufgetragen werden sollte, zeichnete er mal eben schnell einen Trabi - das und noch mehr, hat er drauf. Der Trabi wurde mit verschiedenen Extras ausgestattet, die nicht nur die Sicherheit erhöhten, sondern auch für Individualität sorgten. |
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Zwischen 1977 und 1978 fuhr mein Onkel diesen Trabant P601, Bj. 1975 mit 23 PS. Es gibt nur dieses eine Foto und nicht viel zu diesem Auto zu sagen. Natürlich war dieser Trabi moderner, d.h. zeitgemäßer, hatte mehr PS und war auch schneller, als der Alte. Die Farbgebung stammte noch vom Vorgänger. |
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Der erste Neuwagen meines Onkels war dieser Saporoshez SAS 968a mit 1200 cm³ luftgekühltem Vierzylinder Viertaktmotor von 1978 bis 1982. Die äußerliche Gestaltung geht ebenfalls auf meinen Onkel zurück. Der Sapo hatte in der DDR einen schlechteren Ruf, als verdient. Tatsächlich kenne ich nur zufriedene Besitzer. |
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Auch mein Onkel fuhr diesen Sapo gern. Der Sapo war stets zuverlässig, wartungsarm und zugkräftig, gerade bei Fahrten mit dem schweren Selbstbau-Wohnanhänger meines Opas, der nun im Museum der Fa. Hymer steht. |
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1982 wechselte er zum Lada WAS 21011. Unter den Händen meines Onkels mutierte dieses Auto zu einem Schmuckstück, später lies er ihn rot lackieren. Vom Motor hätte man essen können, so sauber war der in allen Jahren bis 1991. Der Lada wurde ihm gern wieder abgekauft. Die Ausstattung wurde innen um viele nützliche Dinge ergänzt, die stets Bewunderung fanden - nicht nur bei mir. |
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Die "neue Zeit" brachte auch ein neues Auto mit sich. Einen der wenigen Lada Samara Topas. In der Zeit zwischen 1991 und 1993 wurde auch dieses Auto Stück um Stück "veredelt", um den nächsten Besitzer zu erfreuen. |
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